Persönlicher Blog von Andreas Buhr - Forum

Persönlicher Blog von Andreas Buhr

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01.10.2012

Vertweet geht heute anders ;)

Viele von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser,

folgen mir ja auch auf meinen Twitter-Accounts wie https://twitter.com/AndreasBuhr  - und ich freue mich über die wachsende Schar der Leser, die meine Tweets offensichtlich für so interessant erachten, dass sie sie abonnieren.
Ohne dass ich zwangsweise dieses Ping-Pong-Spielchen á la "folgst Du mir, folge ich Dir" mitmache. Sondern, denke ich, weil ich mir Mühe gebe, wirklich gute Infos und Gedankenanstöße zu posten.

Twitter, ebenso wie Facebook, g+ und andere Social Media-Plattformen, sind für mich in erster Linie Möglichkeiten des Austauschs mit Menschen, die sich für meine Themen rund um Führung im Vertrieb und Vertrieb geht heute anders interessieren. Die Fragen stellen, sich informieren und mit mir reden wollen. Natürlich weise ich da bei Bedarf auch mal auf spannende Veranstaltungen, tolle Bücher, unser inspirierendes Businessmagazin oder gute Seminare hin - nicht nur die von mir rsp. uns, also der Akademie für Führung und Vertrieb, sondern die allermeisten von anderen.
Wenn sie mich überzeugt haben.
Wenn sie mich begeistern.
Wenn sie IHNEN, liebe Leser, nützlich sind.

"VERTWEET GEHT HEUTE ANDERS": Kellogg´s TWEET-SHOP

Ganz andere Wege beschreiten mittlerweile Consumermarken. Oftmals mit klasse Ideen, wie wir sie auf www.vertrieb-geht-heute-anders.com für Sie sammeln. Das ist richtiger Vertrieb 3.0!

Und manchmal finde ich die Aktionen diskussionswürdig. Wie den neuen Tweet-Shop, den Kellogg´s in London eröffnet hat: Jeder Konsument, der dort vorbeigeht, bekommt eine Tüte Gratisware zur Einführung eines neuen Produktes - und zahlt mit einem (Werbe-)Tweet, den er dafür absetzt.

DAS nenne ich mal MUNDpropaganda :)

... was halten Sie davon??

fragt Ihr Andreas Buhr

 

 

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19.09.2012

Noch 2 Tage - jetzt aber los!

Ich erinnere mich genau, Anfang 2010 kehrte ich aus USA zurück mit einer großen Idee im Gepäck: Wie wäre es, wenn wir das größtmögliche Internetseminar auf die Beine stellen würden?

Ein Webinar, zu dem der Zugang so einfach wäre, das wirklich jeder mitmachen könnte - und so ganz nebenbei diese tolle Weiterbildungsform auf dem deutschsprachigen Markt bekannt machen würde.

Ein Webinar,  das von den besten Speakern und Trainern auf dem deutschsprachigen Markt gestaltet wird und sich allen Weiterbildungsthemen rund um Führung und Vertrieb widmet.

Ein Webinar, das zudem ein Charity-Projekt unterstützt, das sich den schlechten Auswirkungen des Internets stellt. Denn leider ist im Internet ja nicht nur Spaß, Wissen und Weiterbildung zu finden, sondern es werden auch Menschen gemobbt und vor allem Kinder belästigt und traumatisiert.

Diese Idee besprach ich mit Cemal Osmanovic von smile2, der nicht nur ambitioniert mit der Veranstaltung von Webinaren gestartet war, sondern auch über die technische Infrastruktur verfügte und vor allem visionären Geist, liebevolles Engagement und "Commitment" mitbringt. Dazu kamen meine Salesmasters&Friends-Kollegen Martin Limbeck und Dirk Kreuter - und die Wirtschafts-Weiterbildungsinitiative "Wir sind Umsatz" (#wsu) war geboren!

Wir sind Umsatz geht in die dritte Runde!

#wsu10 legte schon im ersten Jahr, am Deutschen Weiterbildungstag im September 2010, einen fulminanten Start hin! Super Referenten, hohe Beteiligung, großer Presserummel.

Und der wurde im folgenden Jahr noch größer! Mehr als ein Dutzend Medienpartner begleiteten #wsu11, Referenten von Südafrika bis USA wurden live dazugeschaltet, das Regionalfernsehen übertrug fast die ganzen 24 Stunden als Weiterbildungstag.

Und jetzt sind wir bei #wsu12! In zwei Tagen, am 21. September 2012, dem Offiziellen Deutschen Weiterbildungstag, geht´s wieder los!

NOCH können Sie sich anmelden! Wieder für (ab) 1 EUR, der dem Charity-Projekt "Innocence in Danger" zugute kommt.Einfach hier klicken: www.wir-sind-umsatz.de

Und wieder mit einem tollen Programm:

 

 

 Seien Sie dabei! Wir sehen uns bei "Wir sind Umsatz 2012"

 Ihr Andreas Buhr

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03.09.2012

Würth & Apple: Vertrieb an der kurzen Leine?!

Selten macht der Vertrieb solche Schlagzeilen wie gerade zur Zeit!

Und da rede ich nicht von weiteren ans Licht gekommenen Vergnügungsreisen von Finanzvertrieblern.

Ich rede zum einen von dem Brandbrief, den der bekannte mittelständische Unternehmer Reinhold Würth an seine mehr als 3.000 Mitarbeiter im Außendienst geschrieben hat. Dokumentiert ist er in der Absatzwirtschaft.

Harsche Vorwürfe fallen darin, von mickrigen Mehrumsätzen, schlechter Zeiteinteilung und Arbeitszeitverschwendung ist die Rede. Und in jeder Zeile wird klar: Der Chef des Weltmarktführers für Befestigungstechnik hegt den Verdacht: Sein Außendienst ist nicht fleißig genug, und kommt mit den Kunden nicht richtig klar. Indiz: Der überwiegende Teil des Wachstumsgeschäfts komme über Abholniederlassungen. Da könne man ja auch gleich auf Online-Shops setzen, moniert  Würth.

In der Sache teils richtig - im Ton sicher nicht!

Einem Unternehmer wie Reinhold Würth, einem Macher und Mutigen, einem Schaffer und Strategen, macht im eigenen Betrieb sicher keiner was vor. Nach Gefühl und nach Zahlen gibt es einen Missstand. Doch ist dieser ausschließlich monokausal auf das Verhalten der Vertriebsmitarbeiter zurückzuführen? So einfach ist´s ja im Geschäft meist nicht! Vielleicht auch hat sich das Marktverhalten, hat sich der Kunde 3.0 schneller entwickelt als die (übergeordnete) Vermarktungsstrategie im eigenen Hause. Vertrieb geht heute eben anders!

Nun hat Würth die Daumen"schrauben" für den Vertrieb angezogen. Das ist sein gutes Recht als Unternehmer, nachgerade seine Pflicht. Denn die vornehmste Aufgabe eines Unternehmens ist es, Umsatz zu machen und daraus Gewinne zu ziehen - nur so kann in menschliche Arbeitsplätze, technologische Entwicklung und auch die gesellschaftspolitischen Aufgaben von Firmen investiert werden. Indes ist fraglich, ob die gewählte Form und der Ton der guten Sache dienlich ist. Denn dass ein solcher Brief - und es ist ja nicht der erste -, schnell außerhalb des eigenen Hauses landet, ist absehbar. Damit aber wird das Ansehen der Außendienstmitarbeiter bei Bestands- und auch potenziellen Kunden beschädigt. Jeder Vertriebler aber ist nicht nur ein Produktverkäufer, sondern gleichzeitig Botschafter von Unternehmenskultur und -leistung, von Einstellung,  Performance und Gewinn nach Außen. Als Golfer kann ich nur sagen: Aus dem Bunker schlägt sich´s schwierig wieder aufs Grün! Oder, um im "Schrauben-Bild" zu bleiben: Nach ganz fest kommt ganz lose! Da packt nichts mehr fest, da hält nichts mehr stabil, da kommt keine Leistung mehr dran.

Frische Löcher - statt alter Schrauben

Gar keine Frage wohl, dass sich - nicht nur dort - im Vertrieb was ändern muss. Voranbringender als die alten Schrauben immer fester zu drehen, ist, frische Löcher zu bohren. Neue Haken einzuschlagen für klassische Werte wie Stolz auf die eigene Firma, die Produkte, den eigenen Job als Vertriebler.  Werte wie Fleiß - denn es verkauft sich gut nach dem Gesetz der großen Zahl. Werte wie Freude an der Leistung, wie Teamerfolg. Zu motivieren, Bindung zu schaffen, die richtige Weiterbildung anzubieten. Und gleichzeitig intensiv auf strategischer Ebene nach Vorne zu schauen, um zu analysieren, wie sich der Kunde 3.0, der Markt 3.0 geändert hat, um dem Vertrieb die besten Instrumente an die Hand zu geben.

Das "geheime Apple-Handbuch"

Und ich rede zum anderen vom "geheimen Apple-Vertriebshandbuch", von dem momentan alles raunt. Hm. SO geheim scheint mir das Wissen darin nicht zu sein: Es schult die Vertriebsmitarbeiter, zusätzlich zu einem 14-tägigen Training, im direkten Umgang mit den Kunden. Im Kern steht da: auf Kunden eingehen, Empathie zeigen -  und gleichzeitig mit Produktwissen überzeugen. Das ist "sehr Kunde 3.0" gedacht! :)

Interessant wird´s dort, wo klargestellt wird, welche Worte NICHT verwendet werden dürfen - und welche Formulierungen verwendet werden müssen: Die Rheinische Post zitiert diese mit "Feel, Felt and Found". Im Klartext: Kunde hat ein Problem - Mitarbeiter fühlt mit ("feel") und sagt, das Problem selbst gehabt ("felt") und mittels Apple oder Support gelöst ("found") zu haben. Angeblich findet sich mehr davon im "geheimen Handbuch", dessen Existenz Apple nicht bestätigt. Die Mitarbeiter haben einen Maulkorb, klar.

Was denken Sie, liebe LeserInnen, "Daumenschrauben" oder "Maulkorb" - ist das der richtige Weg im Vertrieb?

Haben Sie Verständnis für die Reaktion von Reinhold Würth?

Oder machen Sie es anders - im Vertrieb 3.0?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Ihr Andreas Buhr

 

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