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Dass es dem Einzelhandel vielerorts nicht gut geht, merken wir bei jedem Stadtbummel. Immer mehr alteingesessene Bekleidungsgeschäfte, Elektroniklädchen, Bücherläden und Schreibwarengeschäfte werden durch die Filialen der immergleichen, erfolgreichen Vertikalanbieter abgelöst. Das schlägt sich auch in der Statistik nieder: In der Insolvenzstatistik 2011 steht der Handel mit an erster Stelle.
Emmas Enkel reißen das Steuer rum
Und dann gibt es immer wieder Gründer, die etwas anders machen. Die verstanden haben: Vertrieb geht heute anders. Die eine Erfolgsstory im Einzelhandel hinlegen, die ihresgleichen sucht. Ein solches Beispiel sind Emmas Enkel.
Emmas Enkel, Sebastian Diehl und Benjamin Brüser, bringen mit ihrem Einzelhandel das Beste aus der gemütlichen Tante-Emma-Welt und dem individualistischen, serviceorientierten Heute zusammen.
Zunächst in einem ersten Ladenlokal in Düsseldorf. In schönen Kisten und Echtholzregalen finden sich ca. 2.500 Artikel im Vollsortiment. Dazu Servicemitarbeiter in adretten Schürzen, manuelle Waagen und Spitzendeckchen. Wer aber nicht selbst durch die Regale gehen will, ordert aus der „Guten Stube“ von Emmas Enkel heraus via iPAD, eilige Käufer treibt´s vor das virtuelle Verkaufsregal im Schaufenster: Hier finden sie 400 Produkte mit zugeordneten QR-Codes, die sie mittels Smartphone auf einen Klick bestellen können. Ab einem Warenwert von 30,- € bringt der Bote brav die Ware bis an die Haustür. Wie früher eben – nur schneller. Noch schneller geht´s natürlich über den Online-Shop von Emmas Enkel, der ist 24 Stunden geöffnet – und immer frisch.
Weil der deutsche Verbraucher das Gefühl braucht, nur frische Ware zu bekommen, wird der Test quasi real-life im Laden bestanden. So wird Vertrauen geschaffen. Später kaufen die Kunden dann über das virtuelle Schaufenster oder den Online-Shop. Und dabei geht´s schließlich um was: Rund 200.000.000.000 € beträgt das Marktvolumen im Bereich des Lebensmittelhandels, weniger als ein Prozent davon wird in Deutschland bisher online umgesetzt.
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Im mittleren Foto sehen Sie mich gemeinsam mit Sebastian Diehl von Emmas Enkel. Denn ich bin total begeistert von dem Konzept und den tollen Leistungen, die die beiden anbieten. Demnächst übrigens auch in weiteren Städten - mehr dazu lesen Sie hier im Magazin für Business & Bildung.
Virtuelle Supermärkte im Einzelhandel auf dem Vormarsch
Emmas Enkel sind in Deutschland Vorreiter, Tesco war es in Korea und gerade jetzt in London (von wo ich gerade zurückgekehrt bin) - jetzt geht es weltweit los mit Yihaodia, dem größten E-Commerce-Anbieter in China. Der will gleich 1.000 virtuelle "Unlimited-Yihaodian"-Supermärkte eröffnen. Leere Flächen, bespielt mit Augmented-Reality-Systemen, mit denen sich die Kunden die Waren aussuchen können.
Tja, Vertrieb geht heute eben anders - und morgen noch ganz anders! Was halten SIE davon?
Ihr Andreas Buhr

In der Lifestyle-Industrie fing es an. Dann kamen Einzelhandel, Sport, Medien, Konsumgüter, Dienstleistungen und Industrie. Das B2B-Geschäft. Und nun ist er überall: Der Kunde 3.0, der ganz neue Anforderungen an alle in Produktentwicklung und Verkauf, in Marketing und Vertrieb stellt. Der hochinformierte, kritische Kunde, der sich via Smartphone immer und überall über Produkte und Dienstleistungen informiert. Der gewohnt ist, seine individuellen Wünsche erfüllt zu bekommen. Der schnell vergleicht und von Anbieter zu Anbieter hüpft. Der sehr viel Transparenz von den Anbietern, Dienstleistern und Vertrieblern erwartet - und noch mehr kommunikative Kompetenz. Zuhören, Verstehen, Austauschen.
SAP widmet sich dem Vertrieb 3.0 - DAS Thema für SAP-Kunden
Viele Unternehmen haben in diesem Jahr mit mir, mit uns zusammengearbeitet, um ihren Kunden 3.0 kennenzulernen und ihm den besten Service anzubieten. Ein Beispiel, das mich besonders freut: SAP hat seine Lösungen für den Vertrieb unter mein Motto "Vertrieb 3.0 - Vertrieb geht heute anders" gestellt.
Zwei Tage haben wir auf der CRM-expo das Thema "Vertrieb 3.0" und vor allem den neuen SAP-Film (mit mir) dazu der internationalen Presse vorgestellt - und ein tolles Medienecho erhalten. Ich muss schon sagen, da hatte ich richtig einen Kloß im Hals - in einem solchen Spielfilmformat war ich als Speaker ja auch noch nicht aufgetreten ... Und nach der Pressevorführung: erstmal Stille. Zwei Herzschläge lang. Da ging es mir schon nicht mehr so gut. Aber dann: minutenlanger Applaus. Freude! Und jetzt wird die "Vertrieb 3.0"-Campagne in viele Länder getragen. (einfach auf das Bild klicken).
Wie erreichen Makler und Vermittler den Kunden 3.0? Antworten auf der DKM in Dortmund
Auch die Finanzdienstleister setzen sich intensiv mit den Wünschen und Ansprüchen des Kunden 3.0 auseinander. Daher steht der Kongress der Branchen-Leitmesse DKM in diesem Jahr schon zum zweiten Mal unter dem Motto "Vertrieb geht heute anders".

Auf dem Kongress treffen Sie übrigens auch meine Speakerkolleginnen und -kollegen Isabel Garcia, Jörg Laubrinus, Oliver Geisselhart, Martin Limbeck ... und jede Menge anderer interessanter Experten. Also: Treffen wir uns da?
Dann schicken Sie mir doch vorher eine Mail, dann können wir uns gerne zu einem kurzen persönlichen Gespräch verabreden. Vertrieb 3.0 heißt schließlich immer auch: Im Mittelpunkt der Mensch!
Ihr Andreas Buhr

Es gibt viele Kompetenzen, die große Führungspersönlichkeiten auszeichnen.
Visionskraft.
Resilienz.
Vorbildcharakter.
Zuverlässigkeit.
Stärke.
Die Fähigkeit, sich selbst und andere immer wieder zu begeistern.
Klarsicht.
Vertrauenswürdigkeit.
Nur eine kleine Auswahl.
Ich denke, eine gewisse Form von Besessenheit gehört auch dazu. Eine positive Besessenheit, die sich in unerschütterlicher Durchsetzungskraft und Einsatz äußert.
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Still auszugsweise entnommen aus www.apple.com (c) by apple.com |
Besessenheit, wie sie einen wie Steve Jobs auszeichnete. Gerade jetzt erinnert Apple auf der offiziellen Seite mit einem großartigen Video an diesen einzigartigen Visionär. Sicher kein einfacher Mensch, und eine ungeduldige Führungskraft, aber einer, der ganz positiv von seinen Ideen, seinen Visionen besessen war. |
Bessenheit und Einsatz, wie sie auch einen wie Martin Kaymer auszeichnet. Der jetzt gerade beim Ryder Cup das Team Europe mit dem entscheidenden Put zum Sieg verholfen hat. Mit EINEM entscheidenden Punkt. Sicher war er nervös, berichtet Kaymer der FTD, doch ließ seine Besessenheit, das richtige zu tun, Golfenthusiasten (wie mich) wieder jubeln. |
Foto entnommen der Galerie von
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Wie können "bessessene Führungskräfte" noch bessere Menschenführer werden?
Was aber ist zu tun, wenn "besessene Führungskräfte" zwar großartige Visionen und Ideen haben - aber nicht die besten Menschen-Anführer sind?
Wann sie zu schnell denken, zu ungeduldig sind, vergessen haben, die Menschen in ihrem Umfeld, ihrem Unternehmen, mitzunehmen?
Dann hilft ein erster großer Schritt: Die Einführung einer ritualisierten Feedback-Kultur im Unternehmen.
Wertschätzendes Feedback macht stolz
Ein konkreter Weg dahin kann die Einführung oder Verstärkung der Feedbackkultur im eigenen Unternehmen sein. Klar, mag man denken, ich geb doch ständig Feedback: Beispielsweise nach dem Motto: Nicht gebrüllt ist auch gelobt! Oder indem wir monatlich die Vertriebszahlen in der großen Runde besprechen.
Das aber ist nicht gemeint. Jedenfalls nicht nur.
Feedback geben nicht nur nach Vertriebskennzahlen und Reports – wobei diese auch wichtig sind! – sondern vor allem in Hinsicht auf individuelle Verbesserungsmöglichkeiten. Und zwar wertschätzend! Solches Feedback lässt sich im Unternehmen institutionalisieren, es kann als z. B. zweiwöchentliche Maßnahme etabliert werden. Feedback in der 1:1-Situation, direkt von Angesicht zu Angesicht.
Wie halten Sie es damit? Ich bin gespannt auf Ihre "besessenen" Antworten,
Ihr Andreas Buhr

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