Persönlicher Blog von Andreas Buhr - Forum

Persönlicher Blog von Andreas Buhr

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20.01.2010

Das Standard-Netzwerk: Beschäftigung mit sich selbst

Im Focus-online-Magazin habe ich einen interessanten Beitrag aus der Hirnforschung entdeckt. Den Artikel finden Sie hier!

Demnach gibt es ein sogenanntes Standard-Netzwerk im Gehirn, das immer dann aktiviert wird, wenn wir nicht gerade an einem Problem arbeiten oder ein komplexes Bewegungsmuster ausführen und statt dessen vom kommenden Erfolg tagträumen. Teile dieses Netzwerk verbrauchen bei ihrer Aktivität 30% mehr Energie als die anderen Areale.

Besonders interessant dabei: Unsere "Bewertungsdatenbank", der mediale präfrontale Cortex, ist eine Kernkomponente dieses Standardsystems, das sich schon ab dem Säuglingsalter entwickelt. Dieser Teil unseres Gehirns bewertet Dinge und Geschehnisse als gut, schlecht oder neutral - natürlich von unserer Warte aus.

Wenn wir tagträumen, beschäftigen wir uns also mit uns selbst - und das ist niemals vertane Zeit!

Vor allem, wenn wir uns die Zeit nehmen, die Tagträume schriftlich zu fixieren, weil sie ein Karriere- oder Lebensziel enthalten oder vielleicht den Lösungsansatz für ein Problem. Denn wohin der Geist gegangen ist, kann der Körper folgen - dann können aus Träumen Ideen und aus Ideen Realität werden.

Viel Spaß beim Tagträumen und eine schöne Restwoche

Ihr Andreas Buhr

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18.01.2010

Privatbank Hauck & Aufhäuser jetzt vollständig in Privatbesitz

Ein wirklich bemerkenswertes Interview habe ich gestern in der WamS gelesen.

Darin erzählt der Chef der Privatbank, Michael Schramm, von der Auswahl der Aktionäre, dem Umgang mit Privatkunden und warum Vertrauen jetzt der wichtigste Punkt der Unternehmensstrategie ist. Immerhin sind jetzt zuletzt noch der Solarworld-Gründer Frank Asbeck und die Familie Mast (Jägermeister) zu der Riege der Aktionäre hinzugekommen.

Eine besonders interessante Passage möchte ich hier zitieren:

"[...]Welt am Sonntag: Ist das nicht anstrengend, wenn jetzt so viele selbstbewusste Nicht-Banker mitreden?

Schramm: Im Gegenteil, wichtige Entscheidungen können sehr viel schneller, pragmatischer, eben unternehmerischer getroffen werden. Keiner unserer neuen Aktionäre muss sich bei wichtigen Weichenstellungen erst noch im eigenen Haus rückversichern.[...]"

Ich finde es spannend, dass die Entscheidungskultur der Unternehmer hier so positiv hervorgehoben wird! Ob sich das auch in der Entscheidungsfreudigkeit der Privatbank niederschlägt?

Das gesamte Interview finden Sie übrigens hier.

Herzliche grüße

Ihr Andreas Buhr

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18.01.2010

Wachsen gegen den Trend: Olymp-Hemden

Im Handelsblatt war jetzt ein Artikel über den Hemdenhersteller OLYMP zu lesen, der mich sehr erfreut hat: Ein wundervolles Beispiel für eine Umsatz-Maschine!

Demnach erzielte das international tätige Familienunternehmen in 2009 nach vorläufigen Zahlen eine Umsatzsteiegerung von 6,3 Prozent - in einer Zeit, in der viele andere Umsatzeinbrüche beklagen!

Natürlich war auch für dieses Unternehmen das Jahr 2009 kein "Zuckerschlecken", denn der Umsatz in Irland und Russland ging im zweistelligen Bereich zurück - das Minus konnte aber am Deutschen Markt kompensiert werden.

Wie hat OLYMP das geschafft? Sie haben sich fokussiert und auf ein Preissegment am Markt spezialisiert, dabei stets des optimale Preis-Leistungs-Verhältnis im Auge, und ihre Logistik stark ausgebaut. Damit wurde eine eigene Stärke gestärkt: das Beste, was jeder für sich und sein Unternehmen tun kann!

Den Erfolg will das Unternehmen übrigens weitergeben: Um dem Händlersterben in Deutschland entgegen zu wirken, sollen eigene Geschäfte weiter aufgebaut werden - bis zu fünf pro Jahr sollen zu den bisherigen 20 Läden hinzukommen.

Also für alle, die es noch immer ncht verstanden haben, in Kurzform:
Fokussieren, Stärken stärken und machen statt meckern!

Eine erfolgreiche Woche wünscht Ihnen

Ihr Andreas Buhr

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