In unseren wissensgetriebenen Industriestaaten ist es Normalität geworden: (Privat)Leben und Arbeiten sind untrennbar. Gearbeitet wird überall, wo ein Laptop hinpasst und sich eine Internet-Verbindung herstellen lässt. Dafür müssen wir vielleicht nicht mehr jeden Tag pendeln, um zum "Schichtdienst" im Büro zu erscheinen und Zeit abzusitzen, wie früher. Gearbeitet wird immer da, wo wir gerade sind. Mitten in der Stadt, in unseren Home Offices.
Leben 3.0: Gewerbe und Industrie kehrt in die attraktiven Städte zurück
Wenn die Pläne der Zukunftsforscher und Städteplaner wahr werden, wird die Arbeitswelt 3.0 auch auf andere Weise wieder in unser Leben zurückkehren, beschreibt die Welt online: In der Stadt der Zukunft soll auch Gewerbe und Industrie wieder angesiedelt werden. Schluss mit Pendeln auf die grüne Wiese oder die großen Industriezentren, Schluss mit Dauerstau und überholten Verkehrskonzepten. Wenn die Industrie so sauber und emissionsarm - damit ist auch Lärmemission gemeint - gemacht werden kann, dass sie (wieder) in den Städten angesiedelt werden kann, dann wird sie gleichzeitig attraktiver für die Umwelt und für die Arbeitnehmer.
Gerade hochqualifizierte Fachleute wollen ungern in Fabrikparks in schmuddligen Randgebiete abgedrängt werden - für sie ist ein attraktiver Standort in einer großen Stadt mit hoher Lebensqualität ein absoluter Entscheidungsgrund und ein hohes Bindungsmoment.
Ich persönlich bin gespannt auf die Ideen und Konzepte, die uns die "Stadt der Zukunft" bringt. Wenn immer mehr Menschen in die Städte ziehen - und dieser Trend ist ungebrochen -, dann übt dies einen ungeheuren Entwicklungsdruck aus. Um die Städte "grüner", umfassend lebensnäher, schlauer organisiert zu machen. Um bessere Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungskonzepte umzusetzen. Um Leben, Wohnen, Arbeiten und Entspannen besser zu vereinbaren.
Ich glaube, ich werde ein Fan von "Stadt 3.0"!
Ihr Andreas Buhr

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